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Name: Dogo Canario
Herkunft: Kanarische Inseln
Größe: Rüden 60 bis 65 cm; Hündinnen 56 bis 61 cm.
Gewicht: Je nach Größe 45 bis 55 kg.
Farben: gestromt und gelbbraun mit schwarzer Maske.

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Erstmals wurde der Presa Canario, wie er bislang üblicherweise genannt wurde, im 16. Jh. in Aufzeichnungen von den Kanarischen Inseln erwähnt. Wahrscheinlich wurde er von den spanischen Eroberern und Kolonialisten auf die Inseln gebracht. Ein Einfluss durch andere Rassen z. B. aus Großbritannien ist nicht auszuschließen. Die Umbenennung in Dogo Canario erfolgte auf Anregung der FCI-Standard-Kommission, da das Wort “Presa” einfach “Packer” bedeutet und dieser Ausdruck heute mit zu viel Negativ-Image behaftet ist. Fest steht, dass der Dogo Canario immer zum Bewachen der landwirtschaftlichen Anwesen und der Rinder eingesetzt wurde. Er wurde früher sogar für Hundekämpfe verwendet. Daher wurde bis zu deren Verbot Mitte des 20. Jh. bei der Zuchtauswahl hauptsächlich auf kämpferische und selbstbewusste Exemplare Wert gelegt. Danach wurde es ruhig um die Rasse. Seit etwa 1970 hielt sie dann auch als Wachhund in den städtischen Gebieten Einzug. 1982 schlössen sich Züchter auf Teneriffa zusammen, um die Rasse zu erhalten und ein einheitliches Erscheinungsbild anzustreben.

Der Dogo Canario besitzt eine imposante Erscheinung voller Kraft und einen ausgeprägten Wach- und Schutztrieb. Er hat ein ausgeglichenes Wesen und eine tiefe Stimme. Gegenüber seinen Menschen und in der Familie ist er loyal und freundlich, Fremden gegenüber aufgeschlossen. Er zögert nicht anzugreifen, wenn er seine Familie oder sein Heim als bedroht ansieht. Gegenüber Artgenossen verhält er sich dominant und geht einem Streit nicht aus dem Weg, ohne ihn aber zu suchen. Er weicht seinem Führer normalerweise nicht von der Seite und neigt nicht zum Streunen. Dieser Hund ist also auf keinen Fall etwas für Anfänger. Er braucht eine gründliche und konsequente Erziehung und muss seinen Menschen bedingungslos als Rudelführer akzeptieren, dann ist er ein zuverlässiger Begleiter.

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Bei diesen sowie deren Kreuzungen untereinander oder mit anderen Hunden wird die Eigenschaft als “Kampfhund” stets vermutet und ist durch ein Gutachten widerlegbar.

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