Archiv für die Kategorie „Listenhunde Kategorie 2“

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Name: Bullterrier
Herkunft: Großbritannien
Größe: Für Standard keine Angaben; Miniatur Bull Terrier nicht über 35,5 cm.
Farben: weiß; alle Farben außer blau und leberblau; bei Kombination mit weiß muss die andere Farbe vorherrschen; Tricolor; gestromte Färbung wird bevorzugt.

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Diese “Bull and Terrier”-Rasse entstand in England Mitte des 19. Jahrhunderts. Man versuchte, für Tierkämpfe aus bulldogartigen Hunden und Terriern einen idealen Hund zu züchten. Wegen seines eigenwilligen Aussehens, aber auch wegen seines bestimmten, aber freundlichen und offenen Wesens wurde die Rasse auch nach dem Verbot der Tierkämpfe weiter e-halten. Sie wurde nie auf Aggression gegen Menschen gezüchtet – was einerseits eine star-ke Bindung zum Menschen, andererseits eine gewisse Rauflust, welche fast alle Terrier besitzen, bedingt. Beim heutigen “modernen” Bullterrier sollte, trotz aller Ausstellungsambitionen stolzer Besit-zer einer fast skurrilen Hunderasse, auf Leistungsfähigkeit und Gesundheit geachtet werden “das Markenzeichen des Bullterriers, das “Downface” sollte nicht in einer Übertypisierung enden. Selbst Fotografien von Hunden aus den Fünfzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts zeigen die Hunde mit wesentlich weniger Downface als man es heute auf Ausstellungen antrifft. Noch frühere Bullterrier waren noch terriertypischer.

Der Bullterrier ist ein sehr selbstbewusster, fröhlicher Zeitgenosse – sein bisweilen fast liebenswerter Eigensinn sollte vom, möglichst nicht ganz unerfahrenen Besitzer oder Ausbilder erziehungstechnisch in die richtigen Bahnen gelenkt werden. Man sollte seinem “Bulli” genügend Bewegung gönnen – und gemeinsame Ausbildung von Hund mit Halter schweißt zusammen, macht beiden Teilen Freude und fördert das gegenseitige Verständnis. Die Ausbildung eines Bullis für verschiedene Disziplinen macht Spaß, ist aber zeitaufwändiger als bei den klassischen Gebrauchshunderassen.

Für den Miniatur-Bullterrier gilt Obiges ebenfalls – nur ist diese Hunderasse etwas kleiner.

Text: Markus Rogen

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Name: Bullmastiff
Herkunft: Großbritannien
Größe: Rüden 63,5 bis 68,5 cm; Hündinnen 61 bis 66 cm.
Gewicht: Rüden 50 bis 59 kg; Hündinnen 41 bis 50 kg.
Farben: Gelbbraun; Rot; gestromt; immer mit schwarzer Maske; kleine weiße Flecken auf der Brust sind erlaubt.

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Ihre Entstehung verdankt die Rasse den englischen Wildhütern des 19. Jh. Durch die Armut in der Bevölkerung nahm die Wilddieberei zu. Die Wildhüter brauchten einen Hund, der kräftig gebaut und ausdauernd war, sie nicht durch Gebell verriet und den gestellten Wilddieb festhalten, ihn aber nicht verletzen oder töten sollte. So entschied man sich, den englischen Mastiff mit dem Bulldog zu kreuzen. Es entstand ein zuverlässiger, selbstsicherer, anpassungsfähiger und fröhlicher Hund, der die Wildhüter bei ihrer einsamen Arbeit unterstützte. Bemerkte er auf den regelmäßigen Kontrollgängen etwas Ungewöhnliches, zeigte er es mit Stirnrunzeln an. Bei einem Angriff durften die Hunde nicht zimperlich sein. Als diese Hunde arbeitslos wurden, gab es aber schon genug Liebhaber der Rasse, die sie weiterzüchteten. Der heutige Bullmastiff hat den größten Teil seines Draufgängertums verloren. Auf ein verträgliches Wesen wird großer Wert gelegt. Der Bullmastiff ist ruhig und bellt nur, wenn es wirklich einen Grund dafür gibt. Trotzdem ist er temperamentvoll und oft bis ins hohe Alter verspielt.

Eine gewisse Sturheit und einen Teil seiner Unabhängigkeit hat er sich bewahrt. Schon allein wegen seiner Größe sollte der Bullmastiff gut erzogen werden. Bei der Ausbildung ist er konzentriert bei der Sache und es stellt für ihn kein Problem dar, die Begleithundeprüfung abzulegen. Auch für die Fährtenarbeit lässt er sich begeistern. Er arbeitet gern mit seinen Menschen und ist die am leichtesten ausbildbare Molosserrasse. Wer einen großen, zuverlässigen Hund mit einem freundlichen Wesen möchte und ihm eine gründliche Erziehung angedeihen lässt, für den ist der Bullmastiff sicherlich der richtige Hund.

PostHeaderIcon American Bulldog

ambulldog1Name: American Bulldog
Herkunft: USA
Größe: Bully/Johnson-Rüden 59 bis 69 cm; Hündinnen 53 bis 64 cm. Standard Rüden 58 bis 71 cm; Hündinnen 49 bis 64 cm.
Gewicht: Bully/Johnson-Typ -Rüden 34 bis 54 kg; Hündinnen 27 bis 41 kg. Standard-Typ – Rüden 34 bis 50 kg; Hündinnen 27 bis 39 kg.
Farben: Weiß; Weiß mit roten oder falbfarbenen Abzeichen; gestromt.

 

Der American Bulldog leitet sich ursprünglich von den molossoiden Hunden ab – er verkörpert allerdings mehr den “Bulldog-Typ”, also brachyzephaler Schädel – breite Brust, als den noch großrahmigeren “Mastiff-Typ”. Hierbei sei angemerkt, dass die Bulldogs oder Bullen-beißer, die die Stammväter des American Bulldogs darstellen, mit dem heute bekannten English Bulldog wenig zu tun hatten. Es handelte sich um kräftige, ausdauernde, muskulöse Hunde, die deutlich höher und größer waren, und nicht den heute bekannten ” Übertyp” aufwiesen. American Bulldogs sind kräftige, robuste, gesunde Hunde, die in Amerika bis heute als treue Jagdhelfer bei der Jagd auf Schwarzwild wertvolle Dienste leisten. Da die Hunde mehr auf Gebrauchswert als auf Schönheit gezüchtet wurden, trifft man auf ein relativ uneinheitliches Erscheinungsbild.

Leider – auch wegen eines bekannten Films -wurde der Hund teilweise zum Modehund, was bisweilen zu unkontrollierter Vermehrung führte -und sich somit mittlerweile Linien finden, welche oben genannte Vorzüge zum großen Teil bedauerlicherweise vermissen lassen.

Der American Bulldog ist, richtig erzogen, ein angenehmer Begleiter, der mehr Ruhe ausstrahlt, als beispielsweise die terriertypischen Rassen.

Text: Markus Rogen

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Name: Alano
Herkunft: Spanien
Größe: Rüden 60 bis 63 cm; Hündinnen 57 bis 60 cm.
Gewicht: Je nach Größe 35 bis 45 kg.
Farben: Gestromt; Falbfarben.

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Der Ursprung des Alano ist nicht ganz geklärt. Schon 1350 und später im 15. Jh. wurde diese alte Rasse in Jagdbüchern genau beschrieben. Der Alano ist der geborene Jagdhund mit unvergleichlichem Mut. Er wurde vor allem für die Wildschweinjagd eingesetzt, indem er die Beute furchtlos stellte und ohne Rücksicht auf sein eigenes Leben festhielt. Er diente auch über Jahrhunderte zum Hüten und Bewachen der Rinderherden auf den riesigen Weiden von Salamanca und Andalusien. Und nicht zuletzt war er immer ein zuverlässiger Wachhund.

Bis 1860 wurde er auch teilweise für die damals beliebten Bullenkämpfe verwendet. Der Alano kann als einer der Stammväter vieler heute ihm ähnlichen Rassen angesehen werden wie z. B. Dogo Canario, Ca de Bestiar, Cane Corso, Dogo Argentino, Fila Brasileiro, Bordeaux-Dogge usw. Im 20. Jh. vermischte sich der Alano mit anderen Rassen wie Boxer oder Mastiff und stand so kurz vor dem Aussterben. Das letzte Paar wurde 1963 in Madrid ausgestellt. Einige Exemplare blieben jedoch in abgeschiedenen Gebieten erhalten, wo sie zum Bewachen und Hüten von Viehherden verwendet wurden. 1980 begann man wieder mit der gezielten Reinzucht dieser Rasse. Schon bald konnten erste Erfolge verzeichnet werden. Heute gilt der Bestand des Alano als eigenständige Rasse als gesichert.
Sowohl im äußeren Erscheinungsbild als auch im Wesen ist man fast wieder zu einem einheitlichen Typ gelangt.

Der Alano besitzt einen ausgeprägten Wach- und Schutztrieb und zögert nicht anzugreifen, wenn es in seinen Augen die Situation erfordert. Seinen Menschen gegenüber ist er loyal und freundlich. Er ist kein Hund für Anfänger und sollte auf alle Fälle eine gründliche Erziehung erhalten. Dann ist er ein zuverlässiger Begleiter.

PostHeaderIcon Hundegutachter Tätigkeitsbereiche

Tätigkeitsbereich:

  • Erstellung von Gutachten zur Hundehaltung für Gerichte, Städte und Gemeinden nach Art. 18, Art. 37 LStVG und § 143 StGB.
  • Erstellung von Wertgutachten zur Wertermittlung eines Hundes für Versicherungsgesellschaften.
  • Erstellung von Gutachten zur Rassebestimmung (phänotypische Beurteilung von Hunden).
  • Erstellung von Privatgutachten zur Vorlage bei Gerichten und Versicherungen für Hunde aller Rassen.
  • Erstellung von Gutachten (WESENSTEST) zur Vorlage bei Gemeinden, Sicherheitsbehörden und Veterinärämtern bzgl. des evtl. Erhalts einer “Haltergenehmigung” oder eines “Negativzeugnisses für sogenannte “Kampfhunde-Rassen” lt. Art. 37 LStVG in Bayern.
  • Wesensanalysen, evtl. mit Ausbildungstipps für Hunde aller Rassen

Für weitere Infos oder Fragen nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf.

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alano Alano

ambulldog American Bulldog

bullmastiff Bullmastiff
  
bullterrier Bullterrier

canecorso Cane Corso

dogo_argentino Dogo Argentino
  
douge_bourdoux Douge de Bordeaux

fila_brasil Fila Brasileiro

mastiff Mastiff
  
mast_espan Mastino Español

mast_neapol Mastino Napoletano

canario Dogo/Presa Canario
  
mallorqin Presa Mallorquin/Ca de Bou 

rotti Rottweiler

Hunderassen der Kategorie 2

Bei diesen sowie deren Kreuzungen untereinander oder mit anderen Hunden wird die Eigenschaft als “Kampfhund” stets vermutet und ist durch ein Gutachten widerlegbar.

Klicken Sie auf ein Bild für eine genauere Beschreibung

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